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Zwangsstörungen

Aktualisiert: 10. Aug. 2022


Zwangsstörungen sind eng verwandt mit Angststörungen. Die Zwangshandlungen dienen dazu, dem Betroffenen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Bin ich also unsicher, habe ich Angst, um diese Unsicherheit zu ersetzen, werde ich gewisse Zwangshandlungen machen, um mich wieder sicher zu fühlen. Jetzt beginnt der Kreislauf. Lasse ich es, habe ich Angst.

Betroffene entwickeln häufig das Gefühl wahnsinnig zu werden, wenn sie nicht sofort ihre Handlungen umsetzen können.

Bei den Zwangserkrankungen wird zwischen Zwangshandlungen und Zwangsgedanken unterschieden. Die Gedanken drängen sich bei Menschen mit dieser Störung richtig auf und die Inhalte sorgen dafür, dass sich Betroffene keine Hilfe suchen, denn: Diese Gedanken sind nicht schön. Sie haben häufig aggressive Inhalte, die die Betroffenen als unsinng empfinden, aber sie haben sie nunmal. Hier spielen Scham, Schuld und Angst eine große Rolle. Lassen sie diese Gedanken nicht zu, also kämpfen sie gegenan, werden sie schlimmer. Der Widerstand ist der Motor dieser Störung. Durch seine Energie wird die Störung aufrecht erhalten.

Wie bei den Angststörungen gibt es auch hier das große Risiko von Alkohol oder auch Medikamentenmissbrauch.

Betroffene und Angehörige können durch eine gezielte Therapie lernen, sich den Gedanken und Handlungen zu stellen und die Ketten dieser Störung abzulegen.

Wenn Du glaubst an dieser Störung zu leiden oder Du jemanden kennst, den Du unterstützen möchtest, dann rufe mich gerne an. Das Telefonat ist kostenlos und Du bekommst einen guten Überblick über die nächsten Schritte.






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